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Beim klassischen, dem originalen Rock 'n' Roll wird zur Musik wie in den legendären 1950er Jahren getanzt. "Alter" Rock 'n' Roll ist sportlich und zugleich partytauglich - ohne hüpfen-springen-werfen. Das unterscheidet ihn vom akrobatischen Sporthallentanz gleichen Namens, der in den 1970ern in Europa kreiert wurde, ohne an die traditionelle Rock 'n' Roll-Musik gebunden zu sein. Viele lassen sich mitreißen vom unwiderstehlichen Rhythmus der Rock 'n' Roll-Musik - wissen aber nicht, danach zu tanzen. Das wollten die Leute vom Tanzkreis, an die dreißig sind es jetzt (Frühjahr 2004), für sich ändern. In Einsteiger und Fortgeschrittene geteilt, trainieren sie an jedem Donnerstagabend: Grundtechnik, Basis- und weiterführende Schritte/Figuren. Also t a n z e n, nicht werfen; denn auch in den fünfziger Jahren war niedrige Akrobatik in Wirklichkeit die Ausnahme, sie galt eher bei Show und Wettkampf. Die Anleitung kommt von einem Tänzer, der Oldies jener Jahre beobachtet hat. Dort studierte er die bei aller Vielfalt der Ausführungsvarianten dennoch bleibenden Charakteristika des klassischen Rock 'n' Roll-Tanzens. Seit nämlich dieses Tanzen spontan auf den Tanzböden der Jugend entstanden ist, gibt es weder Lehre noch Vorschriften. Für gekonntes Rock 'n' Roll-tanzen gilt es allein, die der Musik entsprechenden Charakteristika zu treffen. Daraus folgt eine weitere Abgrenzung; es ist die zum Boogie-Woogie und ähnlichen Tänzen aus der vor-Rock 'n' Roll-Zeit, welche schon mal für klassischen Rock 'n' Roll gehalten werden, wenn sie - obwohl nicht artgerecht - auf Rock 'n' Roll-Musik getanzt werden. Damit das Trainierte sich auch in der Praxis bewähren kann, gibt es jeden Monat eine für alle offene Rock 'n' Roll-Party "Musik und Tanz im Stil der 1950er Jahre" Fragen/Anmerkungen? Schreibt an Sunny und Ulrich! Herkömmliche Post: Ulrich Goerke, Am Wietzestrand 51, 30900 Wedemark |
| updated February 27, 2004 |
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